Strava

Strava Tools

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Strava ist ja für viele Sportler mittlerweile fest im Trainings Alltag eingebunden. Jedesmal das gleiche Ritual. Training, duschen, essen und dann die Trainings-Daten auf den PC laden und nach Strava übertragen. Das liegt wohl nicht nur daran, dass es mittlerweile zum Facebook für Sportler geworden ist sondern wohl auch daran, dass man dort die Daten über lange Zeiträume einfach und übersichtlich analysieren kann. Man kann sehen wann man wie viel gefahren ist, wann man an seinem Hausberg die schnellste Zeit geschafft hat und noch so einiges mehr. Die Fahrer die noch eine Portion mehr aus Strava herausholen möchten sind Premium Mitglied und zahlen sogar Geld dafür. Doch auch ohne bezahlen zu müssen kann man aus den hoch geladenen Daten eine Menge mehr herausholen als Strava es  selbst darstellt.
Mit einer offenen API haben auch andere Entwickler die Möglichkeit auf die Daten zuzugreifen und auf deren Basis eigene Tools zu schreiben, mit denen es sich meiner Meinung nach noch mehr lohnt die Daten jedesmal hochzuladen.

Das erste Tool, dass ich vorstellen möchte ist VeloViewer. Es ist sehr nah an einer klassischen Trainingsauswertung. Man bekommt eine Zusammenfassung aller Aktivitäten, Analysen einzelner Trainings und für Läufer interessant die besten Zwischenzeiten über verschiedene Distanzen. Strava typisch bekommt man auch hier eine Übersicht über den Fortschritt der eigenen Challenges und Segmenten. Bei den Segmenten fängt es aber schon an wirklich interessanter zu werden, denn bei jedem neuen Abgleich der eigenen Daten mit Strava kann man sehen in welchen Segmenten man besser geworden ist und in welchem Segmenten man doch noch einmal härter fahren sollte da man überholt wurde. Außerdem kann man sich bei den Segmenten ansehen wie der eigene Verlauf ist. Innerhalb einer Saison kann es ganz motivierend sein wenn man gezeigt bekommt, dass man am Hausberg von Training zu Training schneller hochkommt.
Also schaut euch dort einfach mal um. Für alle Datenjunkies ist VeloViewer die perfekte Erweiterung zu Strava.

 

Als nächstes kommt ein Tool für alle, die auch mal gerne neue Strecken im eigenen Revier finden würden. Denn mit dem Strava Multiple Ride Mapper bekommt man alle Aktivitäten auf einer Karte angezeigt. Die einzelnen Straßen werden dabei als Heatmap dargestellt, also je nach Farbe kann man direkt erkennen ob man oft oder eher selten auf der Straße unterwegs ist. Alleine das ist für mich schon ein Grund ab und zu dort mal vorbeizusehen. Man weiß zwar wo man oft unterwegs ist und wo nicht aber das ganze mal auf einer Karte zu sehen ist doch ziemlich interessant. Jetzt aber zum eigentlichen Nutzen der Karte. Mit dem Tool habe ich schon einige Straßen gefunden, welche ich sonst nie gefahren wäre. So habe ich Straßen gefunden die meine bisherigen „Standard“ Routen miteinander verbinden und mir so völlig neue Möglichkeiten beim Training geben. Durch das Tool lerne ich viele neue Strecken in meinem Gebiet kennen und fahre bei fast jedem Training über bisher unbekannte Strecken. Immer wieder neue Straßen zu entdecken bringt eine gute Abwechslung ins Training. Die Zeiten in denen ich jeden Tag die gleiche Trainingsstrecke gefahren bin sind jedenfalls vorbei.

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